• Judith

..und plötzlich ist die Yoga- und Faszienübung doch "nur"....

...eine Atemübung!


Kürzlich, also so nach Ostern, nach all den süssen Ostereierein die an meinem Bauch hängen geblieben sind (räusper!), habe ich am TV nach gescheiten Bauch-Weg Übungen für zu Hause gesucht....


...so und jetzt beginnt mein Dilemma! Wenn ich eine Schriftstellerin oder sonst eine Schreiberin wäre, würd Frau jetzt von einer Schreibblockade sprechen!!!!

Gefühlte 1000 Mal habe ich diesen Text umgeschrieben, das Ende zum Anfang gemacht um zwei Minuten später alles wieder umzumodeln, neue Wörter zu finden und andere Sätze zu bilden! Immer wieder drifte ich in Themen ab, die für die nächsten 30 Posts Stoff abgeben würden!


Bereits beim Preview Post hat es sich gezeigt, dass

schnuufe.ch, Judith Tschopp, Atemtherapie, Esalen Massage, Allschwil,

dieser Post kein einfacher ist oder wird!


Dabei wollte ich der der Welt ;-) einfach nur mitteilen, dass ich das Mokkatässchen, das eine klassische middendörflerische Atemübung ist, bei einer Yoga- und Faszienübung mit Gabi am TV entdeckt habe! Na ja, es war natürlich schon nicht das "perfekte" Mokkatässchen, aber ähnlich.

schnuufe.ch, Judith Tschopp, Atemtherapie, Esalen Massage, Allschwil

Grundsätzlich ist das auch gar nichts so spezielles, aber ich hatte dabei eine kleine Erleuchtung!


Diese war: das Mokkatässchen ist nicht einfach eine Atem/Gelenksübung, nein, sondern eben auch eine Faszien- und Yogaübung, wie Gabi sagt! Wo das Yoga (als Bewegung) drin steckt, weiss ich jetzt auch nicht so ganz genau, aber wenn ich Yoga als spirituellen Weg betrachte, bin ich mit einer Atemübung, ich bin Atem, am richtigen Ort!


Drum möchte ich gerne das Mokkatässchen hier vorstellen und dich für eine einfache Atemübung für die du nichts brauchst ausser Luft, Hingabe und Achtsamkeit erwärmen.


Grundsätzlich ist das Mokkatässchen eine Atemübung für bewegliche Gelenke. Dank ihnen ist unser Körper beweglich. Gelenke sind Übergänge und verbinden immer zwei Instanzen. Der Atem lässt die Gelenke strömungsfähig werden. Der Atem wirkt als verbindendes Element.


Wird das Mokkatässlich geübt entsteht eine Dynamik die unsere Faszien (ha hier sind sie) geschmeidig werden lassen, Rhythmus stellt sich ein, Schwung kommt auf und wird ins Leben getragen! Sie wird leicht, bringt Freude und Boden unter den Füssen, sie verbindet Himmel und Erde. Meine Körperseiten werden geöffnet ich verspüre Freiheit! Das Hinten und Vorne (Vergangenheit Und Zukunft?) verbindet sich und ich werde eingemittet und bin im Hier und Jetzt!


Komm, wir üben gemeinsam! Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen mit der Mokkatasse!

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Du stellst dich hüftbreit hin.


Die Füsse sind mit der Erde verankert.


Beide Hände hälst du, mit den Handflächen nach oben, vor dich hin.









Dabei stellst du dir ein Mokkatässchen in deiner Hand vor, dass du auf gar keinen Fall fallen lassen willst und du lässt es während der ganzen Übung nie aus den Augen.


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Nun öffnest du deine Achselhöhlen und führst das Mokkatässchen an deiner Seite vorbei nach hinten.


Gleichzeitig gibst du in den Knien nach, grad so als wolltest du dich hinsetzten.










Arm- und Handbewegung....

...nach hinten, seitlich aussen und beschreibst schliesslich einen spiraligen Kreis vorwärts über deinen Kopf um wieder nach vorne unten in die Ausgangsstellung zu kommen!

Tönt komplizierter als es ist!


Schau, wie das Mokkatässchen von vorne nach rückwärts über den Kopf geführt wird....

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um wieder mit einem spiraligem Kreis über die Seiten nach vorn unten geführt zu werden.


Eine Bilderfolge für ein besseres Verständnis.

Das Tässchen schon fast hinten angekommen. Wird es bald mit einem spiraligen Kreis nach vorne, über den Kopf geführt. Wenn der Einatem dich dazu begleitet umso besser.

Ein Kreis wird über dem Kopf beschrieben um (besten falls mit dem Ausatem) wieder spiralförmig nach vorne in die Ausgangsstellung zurück zu kehren. Die andere Hand empfängt das Tässchen die Übung wird aufs Neue ausgeführt und so im Wechsel links, rechts, links, rechts. Mit den Seiten kannst du spielen, 3 x rechts 1x links, etc. wie es gefällt!

  • Die gesamte Bewegung gleicht einer liegenden 8.

  • Achte, dass du den Atem fliessen lässt und ihn nicht anhälst.

  • Während der ganzen Übung schlängelt sich der Rücken, die Bein- und Armgelenke sind in Bewegung und sogar die Wirbelsäule, inkl. Halswirbelsäule wird bewegt und belüftet.


Nach der Übung lohnt es sich, sich kurz Zeit zu nehmen um Achtsam wahrzunehmen was sich zeigen will. Die ersten zwei, drei Atemzüge sind am ausagekräftigsten. Vielleicht schenkt mir mein Unbewusstes Informationen oder Bilder die ich in nächster Zeit Aufarbeiten kann oder ich fühle mich einfach beschwingt und freudig bewegt.


Apropos Erleuchtung!

Mokkatasse heisst auf Sanskrit Mok Sha und dies wiederum bedeutet im Buddhismus und Hinduismus Befreiung und Erleuchtung!


Wie schön! Viel geübt wird dich die Mokkatasse sicher von steifen Gelenken befreien! Das mit der Erleuchtung dauert wahrscheinlich etwas länger....


love & happines & MokSha


P.S. Der Ostereierbauch ist jetzt nicht unbedingt weg, aber ich fühle mich viel beschwingter und viel mehr bei mir....

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