• Judith

Heilung und Transformation...

Denkst du jetzt auch sofort an spirituelle Meditationspraxis, früh schlafen gehen, gesund essen, kein Alkohol und Fitnessworkout?

Das entspricht schon fast meinem inneren Bild von Heilung und Transformation.


Wenn Frau den Worten Heilung und Transformation aber in Gedanken nachgeht und neu überprüft, entdeckt Frau, dass doch eigentlich die Heilungs- und Transformationsprozesse in den kleinen Dingen des Alltages zu finden sind und meist sind sie auch noch leicht zugänglich. Wie zum Beispiel.: Ein tiefer Atemzug der mich aufatmen lässt und für sofortige Entspannung und Erleichterung sorgt. Ein Spaziergang im Wald der meine Sorgen von mir nimmt, mein Herz öffnet und mich weit und leicht werden lässt.

Momente der Ruhe finden oder salopp gesagt herunterfahren! Aber wie? Als Atemtherapeutin sage ich spontan (mein Tässchen übrigens auch):

Mich an meinen Atem erinnern. Wahrnehmen wie und wo ich atme. Füsse spüren. Was brauche ich jetzt grad in diesem Moment? Noch mehr Atem? Vielleicht ein Entspannungsbad mit wohlriechenden Essenzen oder mich mit einem Buch zurückziehen? Dankbarkeit üben indem ich mich frage wofür ich eigentlich und überhaupt dankbar bin oder sein darf? Tagebuch schreiben....

...mir eine Massage gönnen! Achtsam mit mir sein! Auf mich und meine Bedürfnisse hören. Was brauche ich jetzt grad in diesem Moment? Was baut mich auf? Was unterstützt mich? Was tut mir gut?


Ein kleines, aber kräftiges Ritual bei ungestillten Sehnsüchten und wahnsinnigem Herzschmerz. Niederschreiben!

Niederschreiben was mich bewegt, verletzt, hässig macht! Verschmähung, Abweisung, Versagen, diese diffuse Frustrationswolke lasse ich auf das weisse Blatt Papier niederschmettern ohne mich um Schreibfehler, Grammatik oder sonstige Regeln zu kümmern! Habe ich dem Papier mein Herz ausgeschüttet, zerknülle ich die Seiten und verbrenne fe(u)ierlich all meinen Frust und bitte im stillen um Transformation, um das Erkennen der Essenz meiner unerfüllten Wünsche. Feuer ist ein mächtiges Transformations-Element. Ich könnte meine Zeilen auch dem Wasser übergeben, indem ich das Blatt, oder wenn die Sorgen viel sind, die Blätter, um einen Stein binden und in den Rhein schmeisse. Aber wenn dann so ein Rheinschwimmer plötzlich meine Sorgen findet und sie liest? Wäre mir dann wohl eher peinlich wahrscheinlich...


Sind wir allerdings sehr verletzt, gekränkt, erschöpft, das Nervensystem überreizt, gefangen in diffusen Ängsten und vielleicht auch depressiv verstimmt (da hilft auch schon mal 20 Minuten joggen - da spreche ich aus eigener Erfahrung) ist es uns fast unmöglich an diese einfachsten Hilfsmittel zu denken, noch daran zu glauben, dass diese helfen könnten.

Wie kann ein tiefer Atemzug die Quelle der Erleichterung sein? "Ich atme ja schon immer und es geht mir ja trotzdem sch...!?" wirst Du jetzt denken. Die meisten Menschen atmen jedoch unbewusst. Ich will hier jetzt ja nicht Lehrmeistern, räusper, aber hast Du Dich schon mal gefragt: "Wie atme ich?" Eine oder die zentrale Frage.


Machen wir doch gemeinsam eine Atemübung.

Setz Dich auf einen Stuhl, Füsse flach auf dem Boden, Hände reiben bis sie warm werden, Arme angewinkelt und aus der Mitte der Handflächen die Hände bis in die Fingerspitzen aufdehnen...

Für Achtsamkeit und Vertrauen in den eigenen Atem

...und wieder entspannen, aufdehnen und entspannen, usw.

Atemübung zur Zentrierung, Aufbau von Kraft und neuem Mut!

Dabei schaust Du Dir selbst zu mit Deinem inneren Auge, bzw. Du beobachtest Dich, wie es atmet. Vertrauensvoll Geschehen lassen. Du musst nichts dazu tun! Es atmet. Einatmen, Ausatmen, Pause... Nimmst Du den Energieball zwischen Deinen Händen wahr (fast magisch)? Wann entsteht Einatem? Wie lasse ich den Ausatem gehen? Und die Atemruhe? Ist die da? Hast Du Eine? Wenn Du die Übung beendest, nimm Dir noch einen Moment Zeit und nimm wahr wie es Dir jetzt geht.


Wir alle wissen aus eigener Erfahrung, wer laufen will, fängt erstmal mit kleinen Schritten an! Diese kleinen Schritte bewegen mit der Zeit den Körper, den Geist und die Seele. Eine kleine Bewegung, eine kleine Veränderung kann Wellen schlagen....


Es spielt keine Rolle ob du dich mit deiner Vergangenheit auseinander setzt oder Dich ein aktuelles Problem beschäftigt, nimm dich deiner an! Nimm dir Zeit und verpflichte Dich deinem Wohlbefinden! Hol Dir Deine Präsenz, Achtsamkeit und Dein gutes Körpergefühl zurück!


Nimm Dir 15 Min. Zeit am Tag, zBsp. für eine Atemübung, Tagebuch schreiben, verbrenne Deine Sorgen im Feuer. Finde Deine tägliche Übung, die es dir leicht macht sie zu üben! Es braucht ungefähr 60 Tage bis etwas Neues zur Gewohnheit wird. D.h., Nach dem ersten Enthusiasmus, braucht es auch Überwindung dran zu bleiben. Aber es lohnt sich, denn bald hilft Dir die Gewohnheit und aus der Gewohnheit wird mit der Zeit ein Bedürfnis. Das Bedürfnis dich zu zentrieren, dich zu stärken und Deinen Blickwinkel zu öffnen.


Gerne helfe ich Dir auch bei der Suche nach einer geeigneten Atemübung für Dich, mit der Du Kraft und Vertrauen aufbauen kannst und wenn Du eine achtsame Massage brauchst zum "abfahre", Dich zu Mitten, deine Körperempfindungsfähigkeit zu wecken und dich auch auf seelischer Ebene berühren lassen möchtest bin ich für Dich da. Ich würd mich freuen.


Sei Achtsam mit dir selbst - weil Du es dir Wert bist!


love and happiness....

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